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Das pädagogische Konzept
- Die Experience Journey -

Die Experience Journey beschreibt den Lern- und Entwicklungsweg der Jugendlichen in sechs Stufen. Schritt für Schritt werden Kompetenzen aufgebaut, Ideen erprobt und Zukunftsperspektiven entwickelt. Jede Stufe vermittelt zentrale Future Skills, wird durch Unternehmen begleitet und macht durch Badges die Fortschritte sichtbar. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Perspektivwechsel: Jugendliche lernen, über die eigenen Interessen hinauszublicken und Herausforderungen der Gesellschaft oder von Unternehmen zu verstehen. Mithilfe von Innovationsmethoden wie Design Thinking und Open Innovation werden sie befähigt, kreative Lösungen für reale Fragestellungen zu entwickeln.

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Hauptamtliche, ehrenamtliche Mitarbeitende sowie Mitarbeitende der unterstützenden und

fördernden Unternehmen dienen den Jugendlichen als Partner zur Begleitung und

Unterstützung im eigenen Lernerlebnis. Jede Wegmarke wird durch die Lernbegleitung

wertgeschätzt und eine flexible, kreative und offene Herangehensweise vorgelebt.

Die einzelnen Stufen im Überblick

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Member sind Jugendliche, die

regelmäßig in die Futurelabs-

Werkstatt kommen.

Zu Beginn steht hier das Kennenlernen

der Bereiche sowie das Ausprobieren

und Lernen von Basisfunktionen an

den Maschinen im Vordergrund.

Dabei kristallisieren sich erste

Interessen und Kompetenzen heraus,

welche die Jugendlichen in einem oder

max. drei Bereichen ausbilden.

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Die Jugendlichen sind entsprechend

versiert und besitzen weiterführendes

Wissen an der jeweiligen Maschine.

Hierfür ist keine Prüfung notwendig,

sondern die praktische Erfahrung an

der Maschine rückt in den Fokus.

Konkret heißt dies, dass die Lernenden

jeweils mindestens acht geplante und

umgesetzte Ideen, Projekte bzw.

Werkstücke, die eine Steigerung der

Komplexität aufweisen, abgeschlossen

haben.

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Bei etablierten Projekten werden

eigene Ideen und

Individualisierungsmarken

eingebracht sowie mehrere Bereiche

miteinander verknüpft.

Auf Basis der bisher entwickelten Kompetenzen ist es den Jugendlichen nun möglich, ihren Blick zu weiten und einen Perspektivwechsel zu vollziehen. Es können Bedürfnisse und Herausforderungen der Zivilgesellschaft wahrgenommenwerden. Mit den folgenden Wegmarken bekommen die Lernenden Tools an die Hand, um sich mit den Beobachtungen nachhaltig zu beschäftigen. Der Perspektivwechsel besitzt im Kontext dieses pädagogischen Konzepts einen bedeutenden Stellenwert und bildet einen wesentlichen Dreh- und Angelpunkt.

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Die Jugendlichen entdecken in der

eigenen Lebenswelt Themen,

Probleme und Herausforderungen und

deren Zusammenhänge. Mit Hilfe von

Design Thinking Tools und

Kreativtechniken werden die

Jugendlichen befähigt, das eigene

Thema aus unterschiedlichen

Blickwinkeln zu entdecken und sich

damit inhaltlich auseinander zu

setzten.

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Auf Basis der Ergebnisse werden

Prototypen kreiert, erschaffen und getestet.

Die Lernenden haben hier die Möglichkeit

im engen Austausch mit den begleitenden

Firmen den Prototypen zu verfeinern und

Prozesse und Herausforderungen noch zu

verdichten. Innerhalb der Cloud sowie der

werkstatteigenen App haben die Lernenden

die Möglichkeit ihre Ergebnisse festzuhalten

und mit fachlichen Experten in den

Austausch zu gehen.

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Ist ein neues Produkt im

Prozessverlauf entstanden und der

Bedarf vielversprechend, steht im

weiteren Schritt nun die mögliche

Weiterentwicklung, Vermarktung und

die Vernetzung im Fokus. Die

Bedeutung von Vernetzung mit

anderen Young Professionals sowie

regionalen Firmen gewinnt an dieser

Wegmarke zusätzlich an Bedeutung

und wird im Rahmen des Digital Hub

mit begleitet.

Um Jugendliche zukunftsfähig zu machen, sind tragfähige Basiskompetenzen wie Kreativität, Lösungsfähigkeit, Kommunikation und Eigeninitiative essenziell. Ergänzt werden sie durch wichtige Zukunftskompetenzen. Die Experience Journey fördert diese durch einen gezielten „Perspektivwechsel“ zwischen Innen und Außen. Dieser Ansatz ermöglicht die

Entwicklung von Transformations- und digitalen Kompetenzen. Digitale Fähigkeiten,  agiles Arbeiten und digitales Lernen werden praxisnah vermittelt. Die Kompetenzentwicklung ist eng mit den Meilensteinen der Experience Journey verzahnt, was eine nachhaltige Befähigung sicherstellt.

Die Unterstützung durch regionale Unternehmen ist für die Arbeit in der Futurelabs-Werkstatt essenziell. An den verschiedenen Wegmarken der Experience Journey werden fördernde Unternehmen aktiv eingebunden und komplementieren damit den pädagogischen Ansatz von Futurelabs. Diverse Berufswege mit der Werkstatt in Beziehung zu setzen, schafft ganzheitliche, nachhaltige und sinnhafte Lernwege für Jugendlichen.

Badges - Sichtbarmachen der erreichten Stufen & Fähigkeiten

Ein zentrales Element der pädagogischen Arbeit ist das Badge-System. Jede Stufe der Experience Journey ist mit drei klar definierten Kompetenzen verknüpft. Diese Kompetenzen können von den Jugendlichen Schritt für Schritt erarbeitet werden. Das Badge-System sorgt dafür, dass die Fortschritte sichtbar und nachvollziehbar bleiben.

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​Alle Jugendlichen erhalten zu Beginn ihrer regelmäßigen Teilnahme eine persönliche Badge-Karte in der Werkstatt. Auf dieser Sammelkarte werden die erreichten Abzeichen festgehalten. Die Karte ist jederzeit für die Jugendlichen einsehbar und macht so ihren Lernfortschritt transparent. Das motiviert nicht nur, sondern stärkt auch die Fähigkeit, die eigenen Talente und erworbenen Kompetenzen klar zu benennen: Sie sehen, was sie schon alles geschafft haben, und wissen, worin ihre Stärken liegen.​​

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Neben der analogen Sammelkarte in der Werkstatt werden die Badges auch digital vergeben. Dadurch können sie als Zertifikate ausgegeben werden, die Jugendlichen beispielsweise Bewerbungen oder Portfolios beilegen können. Hierfür arbeiten wir mit der Plattform Open Educational Badges zusammen. Über einen persönlichen Zugang können die Jugendlichen ihre Badges sammeln, sortieren und in digitalen „Rucksäcken“ speichern. So lassen sich Kompetenzen thematisch bündeln (z. B. Technik, Projektmanagement oder Design) und gezielt teilen – ob mit Ausbildungsbetrieben, Hochschulen oder zukünftigen Arbeitgebern.Auf diese Weise wird die individuelle Kompetenzentwicklung der Jugendlichen sichtbar gemacht – im analogen Raum der Werkstatt und gleichzeitig in der digitalen Welt.

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